Die Vereinten Nationen dürfen nicht tatenlos und ratlos zusehen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 21. Februar 2026 stellten afghanische Sicherheitskräfte am Kontrollpunkt Torkham insgesamt 525 Waffen sowie Munition und weitere militärische Ausrüstung sicher, die von Pakistan nach Afghanistan geschmuggelt werden sollten. Die Waffen wurden in zwei Fahrzeugen von Rückkehrern entdeckt, die aus Pakistan nach Afghanistan einreisten.
Nach Angaben der zuständigen Behörden umfasste die beschlagnahmte Ausrüstung unter anderem:
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10 M4-Gewehre
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10 Lasergeräte
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10 Zielfernrohre
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17 TT-Kov-Pistolen
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1 Kalaschnikow
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497 weitere Pistolen
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diverse militärische Ausrüstungsgegenstände
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27.000 Schuss Munition
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden zwei Personen festgenommen – ein afghanischer sowie ein pakistanischer Staatsangehöriger.
Der Vorfall wird als terroristische Aktivität des pakistanischen Militärgeheimdienstes ISI bewertet. Ziel der Lieferung war offenbar, die von Pakistan ausgebildete und unterstützte Terrorgruppe IS-Khorasan in Afghanistan mit Waffen zu versorgen, um Instabilität in der Region zu erzeugen.
Pakistan behauptet wiederholt, dass Terroristen aus Afghanistan stammen oder dort Unterstützung finden. Die oben genannte Entdeckung legt jedoch das Gegenteil nahe, nämlich dass Pakistan selbst Terroristen ausbildet und unterstützt
Berichten zufolge sollen sich in Pakistan mehr als 30 Terroristengruppen befinden, darunter auch IS-Khorasan, die ausgebildet und anschließend nach Afghanistan, Indien und in andere Länder entsandt werden, um dort Anschläge zu verüben.
Offensichtlich versuchte Pakistan, von der Aufdeckung des Waffenschmuggels abzulenken. So kam es nach der Beschlagnahmung der Waffen in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2026 zu erneuten Bombardierungen mehrerer Ortschaften in den afghanischen Provinzen Paktika und Nangarhar durch das pakistanische Militär. Dabei wurden nicht nur der afghanische Luftraum und die territoriale Integrität des Landes verletzt, sondern auch zahlreiche Zivilisten getötet und verletzt. Unter den Opfern befanden sich Kinder, Frauen und ältere Menschen im Alter zwischen 1 und 80 Jahren; allein in einem Haus kamen dabei 11 Kinder ums Leben. Die Opfer der Bombardierung waren keine Terroristen, sondern Zivilisten.
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In Pakistan existieren keine funktionierenden rechtsstaatlichen Strukturen. Die maßgebliche Entscheidungsmacht liegt nicht bei den gewählten Volksvertretern in Parlament, sondern bei den hochkriminellen militärischen Generälen. Deshalb handelt es sich um ein Scheinparlament. Kritiker des Regimes bzw. des Militärs sehen sich daher Repressionen wie Verhaftung, Einschüchterung, Ermordung oder anderen schwerwiegenden Konsequenzen ausgesetzt. Verschärfend kommt hinzu, dass auch die Unabhängigkeit der Justiz nicht gewährleistet ist: Richter und Staatsanwälte stehen unter dem Einfluss des Militärregimes.
Mit freundlichen Grüßen
