Die Regierung Pakistans befindet sich in den Händen von 40 gemieteten Dieben und Banditen.
Wir sagen den 40 gemieteten Dieben und Banditen:
Seit Jahren eröffnen Sie in Belutschistan und Paschtunkhwa und inzwischen auch in Kaschmir das Feuer auf Menschen, die ihre Rechte und ihre Freiheit einfordern und friedlich demonstrieren. Dabei wurden mehrere Tausend Demonstranten getötet und weitere Tausende verletzt.
Immer wieder wurden Menschen, die in Belutschistan, Paschtunkhwa und Kaschmir ihre Stimme für ihre Rechte erhoben haben, verhaftet, gefoltert, ermordet oder Opfer gezielter Tötungen und Bombardierungen. Anschließend behaupten Sie seit Jahren wahrheitswidrig, es habe sich dabei um Terroristen gehandelt.
Tatsächlich wurden Ärzte, Journalisten, religiöse Führer, Studenten, Geschäftsleute, Politiker und andere gebildete Menschen, die lediglich ihre Rechte eingefordert haben, unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung mit erfundenenen Anschuldigungen verhaftet, gefoltert und ermordet. Dazu gehören unter anderem Frau Dr. Mahrang Baloch, Frau Beebow Baloch, Frau Gulzadi Baloch, Herr Bebarg Zehri unbd Herr Shah Jee Sibghat Ullah.
Diese Frauen und Männer engagierten sich friedlich für die Menschenrechte. Gemeinsam mit anderen Frauen gingen sie in Belutschistan auf die Straße, um nach dem Schicksal ihrer spurlos verschwundenen Familienangehörigen zu fragen. Sie wollten wissen, was mit ihren Ehemännern, Brüdern und Söhnen geschehen ist und wo diese festgehalten wurden.
Amnesty International kritisierte die Inhaftierung, die Gerichtsverfahren und die Verurteilung der balochischen Menschenrechtsaktivist*innen Dr. Mahrang Baloch, Sibghat Ullah Shah Jee sowie weiterer Mitglieder des Baloch Yakjehti Committee (BYC) scharf. Nach Einschätzung der Organisation werden die pakistanischen Anti-Terror-Gesetze missbraucht, um friedliche politische und menschenrechtliche Aktivitäten, insbesondere von Angehörigen der belutschischen Minderheit, zu unterdrücken.
Amnesty International erklärte am 23. Juni 2026, dass das Urteil bezüglich lebenslanger Haft von Dr. Mahrang Baloch und Sibghat Ullah Shah Jeev das Recht auf ein faires Verfahren verletze und zeige, dass die pakistanischen Anti-Terror-Gesetze missbräuchlich eingesetzt würden, um friedliche Kritik und politischen Widerspruch zum Schweigen zu bringen. Nach Angaben von Amnesty International seien keine direkten Beweise vorgelegt worden, die Dr. Mahrang Baloch oder Shah Jee Sibghat Ullah mit den ihnen vorgeworfenen Gewalttaten in Verbindung bringen.
Die Organisation fordert die pakistanischen Behörden auf, Dr. Mahrang Baloch und Shah Jee Sibghat Ullah unverzüglich freizulassen und sämtliche Anklagen fallen zu lassen, die im Zusammenhang mit ihrem menschenrechtlichen Engagement stehen. Nach Einschätzung von Amnesty International werden die beiden Aktivisten sowie weitere Mitglieder des BYC nicht wegen nachgewiesener Straftaten verfolgt, sondern aufgrund ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit.
Ebenso wurde Herr Ali Wazir, der sich für die Rechte seines Volkes eingesetzt und gegen dessen Unterdrückung ausgesprochen hat, mehrfach verhaftet und schweren Misshandlungen ausgesetzt. Seit 2021 befindet er sich mit kleinen Unterbrechungen in Haft und wird mit erfundenen Vorwürfen und falschen Anschuldigungen verfolgt.
Wie zuvor die Menschen in Belutschistan und Paschtunkhwa hat sich nun auch das Volk Kaschmirs erhoben und will sich von den 40 gemieteten Dieben und Banditen befreien. Seit mehreren Monaten gehen Zehntausende Menschen friedlich auf die Straßen, um ihre Rechte und ihre Freiheit einzufordern. Auch auf sie wurde das Feuer eröffnet. Am 29. Juli 2026 erfuhren wir aus den Medien, dass erneut auf friedliche Demonstranten in Kaschmir geschossen wurde. Bei den bisherigen Demonstrationen in Kaschmir wurden mehrere unschuldige Menschen getötet, viele weitere verletzt und Hunderte verhaftet.
Nach vorliegenden Berichten hat Pakistan bereits mindestens 13 Mal den afghanischen Luftraum verletzt und dabei größere Luftangriffe auf afghanisches Gebiet durchgeführt. Darüber hinaus führte das pakistanische Militär in den vergangenen Jahren mehr als 700 grenzüberschreitende Angriffe auf afghanisches Territorium durch. Dabei kamen Kampfjets, Drohnen, Raketen, Mörsergranaten und Artillerie zum Einsatz. Nach Angaben von UNAMA waren zwischen dem 30. September und dem 31. Dezember 2025 mindestens neun afghanische Provinzen – Kabul, Kunar, Nuristan, Nangarhar, Chost, Paktia, Paktika, Helmand und Kandahar – von Pakistan zugeschriebenen Angriffen betroffen.
Bei den oben erwähnten Angriffen wurden zahlreiche Wohnhäuser, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Geschäfte, landwirtschaftliche Flächen sowie andere zivile Einrichtungen zerstört oder beschädigt.
Zahlreiche unschuldige Menschen, darunter Säuglinge, Kinder, Frauen, ältere Menschen, schwangere Frauen, und sogar Nutztiere verloren ihr Leben oder wurden verletzt. Viele Angriffe fanden nachts statt, während Familien schliefen. Frauen wurden bei alltäglichen Tätigkeiten wie Kochen oder Waschen getötet oder verletzt, Kinder fielen den Angriffen beim Spielen zum Opfer. Die anhaltenden Angriffe versetzten die Bevölkerung in Angst und Unsicherheit. Viele Familien mussten ihre Häuser verlassen und zeitweise bei Regen und ohne ausreichenden Schutz unter freiem Himmel übernachten.
Mehrfach wurde in den Medien berichtet, dass afghanische Flüchtlinge in Pakistan – Frauen, Männer und Kinder – nachts aus ihren Häusern geholt, misshandelt und verhaftet wurden. Anschließend seien ihre Häuser und Geschäfte geplündert worden.
Die 40 gemieteten Diebe und Banditen haben mehr als 30 terroristische Gruppen unterstützt und ausgebildet, darunter auch den IS-Khorasan. Diese Gruppen würden nach Afghanistan, Indien und in andere Länder entsandt, um dort Terroranschläge zu verüben und Instabilität in der Region zu schaffen. Siehe untenstehde Liste.
Dem Volk Großafghanistans auf beiden Seiten der Durand-Linie ist bekannt, dass Sie seit Jahren Kriegsverbrechen gegen die dortige Bevölkerung begehen. Dazu zählen gezielte Tötungen, Massaker, Verhaftungen, Folter sowie die Plünderung des Eigentums der Bevölkerung.
Angesichts der schweren Verbrechen, die gegen das Volk auf beiden Seiten der Durand-Linie begangen wurden, ist offensichtlich, dass die Bevölkerung mit Ihrer Herrschaft unzufrieden sind und nach Freiheit streben.
Ebenso haben wir mehrfach erfahren, dass auch das Volk von Sindh nicht länger unter der Herrschaft des pakistanischen Militärregimes leben möchte und ebenfalls nach Freiheit strebt.
Es ist kein Geheimnis, sondern offensichtlich, dass Abgeordnete des pakistanischen Parlaments aus Angst vor dem Militärgeheimdienst ISI ihre Meinung nicht frei äußern können.
Auch die Justiz Pakistans – Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte – ist nach unserer Auffassung weitgehend machtlos und gezwungen, unter dem Einfluss des Militärregimes Entscheidungen und Urteile zu verkünden.
Ihr kriegsverbrecherisches Regime scheitert von Tag zu Tag mehr. Deshalb fordern wir Sie auf, alle Menschen, die Sie in Belutschistan, Paschtunkhwa und Kaschmir allein wegen der friedlichen Forderung nach ihren Rechten inhaftiert haben – darunter Dr. Mahrang Baloch, Beebow Baloch, Ali Wazir und weitere –, unverzüglich freizulassen. Beenden Sie die Tyrannei und Unterdrückung durch Ihr Militär in Belutschistan, Paschtunkhwa und Kaschmir und ziehen Sie Ihre Armee aus den Gebieten Großafghanistans, insbesondere aus Belutschistan und Paschtunkhwa, unverzüglich ab.
Ebenso wäre es geboten, Ihr Militär auch aus Kaschmir abzuziehen und die dortige Unterdrückung zu beenden. Das Volk Kaschmirs will seine Freiheit.
Wir haben mehrfach aus den Medien erfahren, dass die pakistanische Armee ehemalige Soldaten und Offiziere der afghanischen Armee angeworben haben, um gemeinsam mit der pakistanischen Armee zu operieren. Berichten zufolge werden diese ehemaligen afghanischen Soldaten an der Seite der pakistanischen Armee bei terroristischen Einsätzen gegen die belutschische Bevölkerung eingesetzt. Dabei sollen Belutschen getötet werden, die ihre Rechte und Freiheit fordern. Wir bitten um Aufklärung und eine unabhängige Untersuchung dieser Angelegenheit.
Anhang:
Terrororganisationen, die Berichten zufolge in Pakistan ausgebildet werden und mit dessen Unterstützung agieren:
Terrororganisationen, die Berichten zufolge in Pakistan ausgebildet werden und mit dessen Unterstützung agieren:
- IS-Khorasan
- Taliban des pakistansichen ISI
- Haqqani-Gruppe
- Organizing Al Qaeda
- Hizb-ul-Mujahideen (HM)
- Harkat-ul-Ansar (HuA, heute Harkat-ul-Mujahideen)
- Lashkar-e-Taiba (LeT)
- Jaish-e-Mohammad Mujahideen E-Tanzeem (JeM)
- Al Bad
- Jamait-ul-Mujahideen (JuM)
- Lashkar-e-Jabbar (LeJ)
- Harkat ul Jehad al-Islami (HUJI)
- Muttahida Jehad Council (MJC)
- Al Barq
- Tehrik-ul-Mujahideen
- Al Jehad
- Jammu & Kashmir National Liberation Army
- People's League
- Muslim Janbaz Force
- Kashmir Jehad Force
- Al Jehad Force (Fusion aus Muslim Janbaz Force und Kashmir Jehad Force)
- Al Umar Mujahideen
- Mahaz-e-Azadi
- Islami Jamaat-e-Tulba
- Jammu & Kashmir Students Liberation Front
- Ikhwan-ul-Mujahideen
- Islamic Students League
- Tehrik-e-Hurriat-e-Kashmir
- Tehrik-e-Nifaz-e-Fiqar Jafaria
- Al Mustafa Liberation Fighters
- Tehrik-e-Jehad-e-Islami
- Muslim Mujahideen
- Al Mujahid Force
- Tehrik-e-Jeha
- Islami Inquilabi Mahaz
